Samsara Blues Experiment
Yellowstock Festival, Geel, Belgium
08/08/2009
Abwechslungsreicher, stimmungsvoller Stoner Rock aus Duitsland - das sind SAMSARA BLUES EXPERIMENT (von dem Blues im Bandnamen sollte man sich übrigens nicht auf die falsche Fährte locken lassen). Neben ausladenden, melodisch-spacigen Passagen gibt es auch richtig schweren Stoner mit furztrocken gespielten Brachial-Riffs auf die Lauscher. Diese Band läuft sicher nicht Gefahr, sich in überflüssigem Gegniedel zu verlieren, dazu sind die immer wieder rausgehauenen fetten Killer-Riffs, die den Boden erbeben lassen, nun überhaupt nicht angetan. Das soll aber nicht heißen, dass SAMSARA BLUES EXPERIMENT nicht auch getragen und harmonisch zu Werke gehen können, auch solche ruhigeren Passagen fügen sich gut ins Gesamtbild ein. (Stephan Voigtländer, powermetal.de)
Samsara Blues Experiment, Farflung & Numinous Eye
Bottom Of The Hill, San Francisco, USA
SUNDAY, MARCH 22, 2009
This was a truly mind-blowing, psychedelic, cosmic-rock BLOW OUT! Numinous Eye, a duo with Mason Jones on guitar and a friend on drums & electronics, opened up this exciting evening with a mesmerizing set of mind-melting space rock. Wonderful guitar swirls enveloped by drums and electronics took my mind on a fascinating journey. It was very atmospheric and satisfying and a great band to open up this nights cosmic outing. By the time Germany’s Samsara Blues Experiment got on stage my body and my mind were fully saturated with quality bourbon and other fun stimulants. They are: Christian Peters on vocals and guitar, Richard Behrens on bass, Thomas Vedder on, Hans Eiselt on rhythm guitar. These cats put on an extraordinary, mind altering MONSTER show! I cannot even put into words how mesmerizing their set was but I’ll try. They incorporate heavy, psychedelic rock with sludgy cosmic doom grooves and hard acid rock textures into a ridiculously, beautiful, mind altering JAM! This band was on fire and their set was absolutely amazing. Each song had so many layers and I never wanted any of them to end. I felt their entire vibe throughout my body. I fully immersed myself into their groove and just let them take me for a ride. AND what a ride it was. My eyes were basically closed for their entire set so I could really feel their music and it was a spectacular experience. When they finally ended my entire body was vibrating and I was in complete awe. All in all, I will definitely catch these guys again when I can. They are still on tour in the US. Check here for tour dates. I have to apologize because of an unforeseen incident with my partner in crime so I was unable to stay for Farflung. I hopefully will be able to catch them in the future when they return to San Francisco. (Veena Ladoo, waylonhatchet.squarespace.com)
Samsara Blues Experiment & L’Ira del Baccano
Traffic live club, Roma
18 Gennaio 2009
Primo concerto del 2009 per il sottoscritto, e inizio abbastanza alla grande direi. Si, perchè L’Ira del Baccano è una delle mie band preferite in città ed è, secondo me, come dicono gli americani: il “Rome’s best kept secret”, il segreto meglio nascosto di Roma. Se fossero chessò svedesi o statunitensi sarebbero un gruppo cool da tenere sott’occhio o da nominare di tanto in tanto per fare i fighi e ai loro concerti ci sarebbero pure quelli che leggono Blow Up e le ragazze che fanno le foto con la Lomo, come ho visto ai Boris e agli Earth… Invece sono di Roma, anzi dei Castelli per essere precisi, e qua li si conosce e segue assai poco… Ed è un peccato davvero perchè loro suonano un hard rock strumentale fatto di pezzi lunghi e complessi, potente, mai noioso o segaiolo che meriterebbe maggiore considerazione. Suonano come un Ummagumma rifatto dagli Hawkwind, con delle sfuriate hard tanto improvvise quanto pesanti a ricordarti che da qualche parte, tra galassie e deserti, c’è anche un satanasso. Giusto in una città di scarsi come questa un gruppo così non viene filato più di tanto… Vergogna, un gruppo con dei capelli così lunghi quantomeno merita di più! Premesso ciò, L’Ira del Baccano ha suonato come sempre bene, tecnicamente impeccabili si, ma questo è secondario: un set articolato, senza tempi morti, intenso e accorato, mai noioso anche nelle parti più dilatate e lunghe. Le teste capellute, la mia in primis, ondeggiano rapite. Il mio compare Lolli è attonito e non parla. Finito il concerto sono talmente stordito dalla potenza della chiusura in crescendo, che ci metto qualche secondo a capire che è concluso lo show e devo applaudire. Corna su, convintissime. I tedeschi Samsara Blues Experiment invece suonano un stoner decisamente più di maniera, dai riff monolitici ma con uno sguardo anche alla psichedelia e al doom carico di atmosfera dei primissimi Pentagram, soprattutto nel cantato.Alcuni pezzi decisamente troppo monotoni rovinano un po’ l’esibizione che però si riprende sul finale con una lunghissima session di psichedelia ossessiva e pesante. Il basso presentissimo spinge i brani di molto e mi fa battere il piede. Buona band, sicuramente penalizzata dall’apertura nettamente superiore dei locals Ira del Baccano ma che regala una bella serata di quel tipo di musica che capita di rado da queste parti, ahimè. Lolli chiude la serata definendola “molto forte” nonostante gli si sia rovesciata in terra la sua unica birra il che, conoscendolo, vale più di mille parole. La prossima volta saprò anche fare delle foto decorose amici! (Eccellenza Sir Crom, beholderzine.wordpress.com)
Samsara Blues Experiment
Red Rooster, Berlin Friedrichshain
08/11/2008
Vor der kleinen Bühne der Red Rooster-Kneipe haben sich etwa 40 – 50 Freunde psychedelisch-schwüler, bassbetonter Musik eingefunden, um sich über eine Stunde lang von wuchtigem Stonerrock die Körperzellen neu justieren zu lassen. Auf besagter Bühne steht die junge Berliner Band Samsara Blues Experiment, die mit ihrem straightem Heavy-Psych von massiver Konsistenz ein bekömmliches Trommelfellfundament zu zimmern gedenken. Die Länge der Haare lässt für den ungeübten Beobachter auf eine Metalband schließen, doch wer die Weite des Schlags an der Hose des Leadgitarristen addiert, ist schnell aufgeklärt, spätestens nachdem die ersten, psychedelisch-schweren Klänge des Openers „Singata“ ertönen. Das niedrige Gewölbe gibt anfangs Grund zur Sorge, dass sich der Klang unmäßig verteilt, doch der Sound ist relativ gut abgestimmt. Die hinteren Räumlichkeiten des Red Rooster sind – wer hätte das gedacht – rot-orange gestrichen und geben dem Gewölbe die richtige Atmosphäre. Samsara Blues Experiment spielen – anders als der Bandname suggerieren könnte – weitestgehend geradlinigen, schweren Stonerrock ohne große Experimente oder unnötiges Beiwerk, ohne dabei ins Metal-Idiom abzudriften. Doch die gebotene Monotonie ist keineswegs langweilig (wie Stonerbands oft vorgeworfen wird), sondern Sinn der Sache: Harter Seelenblues, der sofort ins Blut geht. Ist der Gesang von Leadgitarrist Christian Peters anfangs noch verständlich, verbindet er sich schnell unter Einsatz permanentem Halls mit dem Soundgefüge, in der der Bass in all seinen Formen Schicht auf Schicht stapelt, zu einem festen Sediment. Trotz des wuchtigen Gesamteindrucks wird aber schnell klar, dass die Band mehr kann und dies auch tut: Flirrende, Wah-Wah-getränkte Gitarrensolos breiten sich wie bunte Schlieren im Raum aus, pointierte Rhythmuswechsel halten die Spannung aufrecht. Die Zuhörerschaft wirkt zwar nicht frenetisch, aber doch angenehm befriedigt. Bewegung gibt es nur an den äußeren Ausläufern des Publikums nächst der Bühne, aber im allgemeinen gefällt’s. Samsara-Frontmann Peters ist dabei stets bestrebt, den Sound mit kurzweiligen Elementen zu bereichern; nicht nur durch seine Stimme, sondern bspw. durch ein unscheinbares Effektspielzeug am Boden, mit der soeben gespielte Gitarrenlicks im selben Moment aufgenommen, zerstückelt und repetiv verzerrt wieder über den Äther gejagt werden. Auch sonst macht die Band den Eindruck leidenschaftlicher, aber konzentrierter Handwerker an ihren Instrumenten, wobei Schlagzeuger Thomas Vedder überraschenderweise der unaufgeregte Ruhepunkt der Band ist. Nachdem auch Hans Eiselt, der Mann an der 2. Gitarre, sein Haar gelüftet hat, erinnert nun die vordere, drei Gitarren bearbeitende Front der Band, optisch angenehm, an drei Blue Cheer-Wiedergänger. Publikum wie Band tauen langsam auf, mit jedem Song erspielen sie sich etwas euphorischere Reaktionen von der Meute; gerade wenn das Tempo zunimmt, ist auch sogleich mehr Resonanz von Zuschauerseite zu spüren. Geht aber auch anders: Als Peters seine E-Gitarre kurzfristig durch eine Sitar ersetzt, um den abschließenden Halbstünder „Double Freedom“ stimmig einzuleiten, ernten Samsara Blues Experiment einiges an Sympathie; durch das ganze Publikum geht ein gefühltes, erwartungsfrohes Grinsen. In dem besagten 30-Minuten-Trip packen sie dann noch mal alles in die Waagschale, was sie zu bieten haben und legen das gesamte Spektrum ihres Sounds dar: Eine perfekt eingespielte Rhythmusgruppe aus einem Guss (beachtliche Leistung am Bass: Richard Behrens), dennoch fähig zu kurzweiligen solistischen Spitzen, schnörkellose Stonerkaskaden, darüber exaltierte Free Flow-Solos (leider etwas zu leise abgemischt), ordentliche Rhythmusvarianz und immer wieder überraschende und abwechslungsreiche Einsprengsel: Die Sitar war eine davon, doch SBE sind sich auch nicht zu schade, den puristischen Sound etwa durch ein paar dezente Funk-Salven aufzupeppen, und fangen phasenweise gar an zu grooven. Eine technische Panne am Keyboard verhindert leider, dass noch mehr Klangfarben in das akustische Gebilde einsickern können, doch keiner der Beteiligten zeigt Unsicherheit; die Band bewältigt ihr Pensum mit gelassener Spielfreude. Insgesamt liefern Samsara Blues Experiment, die erst einen Tag zuvor ihren Live-Einstand begangen haben, eine sehr solide und selbstbewusste Vorstellung ab. So ist denn nach einer guten Stunde die angeheizte Menge bestens bedient und scheint dem Applaus nach durchaus Lust auf mehr zu verspüren. Man darf sagen (verzeiht mir das Wortspiel): Das Experiment ist geglückt... (Erik Wenk, generated-x.de)
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